Das Liebesbriefarchiv mit Sitz in Koblenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, private und authentische Liebesbotschaften der Zivilbevölkerung zu archivieren. Darunter fallen klassische Liebesbriefe, Postkarten, Faxnachrichten, E-Mails, aber auch Messenger-Nachrichten, Graffitis und vieles mehr. Gesammelt werden Einzelbriefe oder ganze Korrespondenzen aus vergangenen Zeiten bis heute. Im Liebesbriefarchiv werden die Liebesbotschaften zusammengetragen, gescannt, katalogisiert und archiviert. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt erfolgt die Digitalisierung der Liebesbriefe, um sie langfristig für Wissenschaft und Gesellschaft zugänglich zu machen und dauerhaft zu erhalten.

Wie kommen die Liebesbriefe ins Archiv?

Bereits seit fast drei Jahrzehnten werden dem Archiv Liebesbriefe und Korrespondenzen als Spende überlassen. Verschiede Aufrufe im Internet und Berichterstattung in den Medien haben Spender*innen dazu veranlasst, ihre persönlichen Briefe als Originale, in Kopie oder als Abschriften dauerhaft an das Archiv zu übergeben. Es besteht auch die Möglichkeit, zugesandte Originale nach der Digitalisierung wieder zurückzuerhalten, wobei wir uns natürlich über jede Spende sehr freuen, die in unserem Archiv verbleiben darf. Mit jeder Briefspende wird grundsätzlich ein Vertrag zur Abtretung der Rechte für die wissenschaftliche Nutzung abgeschlossen, der auch den Schutz persönlicher Daten garantiert.